Wenn die parenterale Ernährung wiederholt zu Komplikationen führt und keine anderen therapeutischen und chirurgischen Alternativen mehr verfügbar sind, kommt noch die Transplantation eines gespendeten Dünndarmes in Frage.

Die Dünndarmtransplantation ist allerdings eine – im Vergleich zu Leber- und Nierentransplantationen – selten durchgeführte Operation. Jährlich werden in Deutschland nur etwa fünf Dünndarmtransplantationen durchgeführt.

Leider treten bei Dünndarmtransplantationen häufiger Abstoßungsreaktion gegen das gespendete Organ auf als bei anderen Transplantationen, weil sich im Dünndarm auch sehr viele Immunzellen befinden.

Dank des medizinischen Fortschritts werden die Ergebnisse immer besser.

Der Nutzen und das Risiko einer Transplantation sollten sehr gut gegeneinander abgewogen werden. Die Entscheidung darüber muss letztlich ein darauf spezialisiertes Zentrum treffen.