Die Diagnose beim Kurzdarmsyndrom ergibt sich über die Ergebnisse der Operation des Magen-Darm-Traktes und der darauffolgenden Ausprägung einer möglichen eingeschränkten Aufnahmefähigkeit von Nährstoffen und Flüssigkeiten über den Darm.

Nach der Operation ist es daher besonders wichtig, die Blutwerte in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Das lässt Rückschlüsse darauf zu, ob der Körper noch ausreichend versorgt wird oder nicht. Um rechtzeitig möglichen Komplikationen vorzubeugen, sollte auch der Stuhl regelmäßig untersucht und das Gewicht kontrolliert werden.

Wichtig sind die regelmäßige Untersuchung von Blut und Stuhl sowie die Kontrolle des Körpergewichts.

 

Der Darm ist bis zu einem gewissen Umfang in der Lage, sich selbst zu regenerieren. Die durch eine Operation verursachte reduzierte Aufnahmefähigkeit, kann durch eine optimierte Ernährung oder durch eine Hormonbehandlung wieder gestärkt werden. Die Höhe der Darmzotten und die Tiefe der Darmkrypten kann nach einigen Monaten zunehmen und dadurch die Aufnahme der Nährstoffe verbessern.

Ist das nicht der Fall, weil beispielsweise nur noch ein sehr kleiner Teil des Darms übrig ist, kann eine dauerhafte künstliche, parenterale Ernährung erforderlich sein.1

Der Krankheitsverlauf nach einer Operation ist zwar individuell verschieden, er lässt sich aber grundsätzlich in verschiedene Phasen unterteilen.
Jede dieser Phasen erfordert eine unterschiedliche Therapiestrategie.

Quelle:

1. Jeppesen P. B. et al. Gastroenterology 2012;143(6):1473–1481.

 

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