Jeder Mensch mit KDS ist anders. Daher gibt es auch keine für alle KDS-Patienten einheitliche „Diät“.
Je nachdem, wie viel und welcher Abschnitt des Darms entfernt wurde, kann der Darm noch unterschiedliche Funktionen übernehmen.
Daher wird die Ernährung immer ganz individuell auf die Bedürfnisse bzw. den Nährstoff- und Flüssigkeitsbedarf des Einzelnen abgestimmt.

Trotzdem gibt es einige allgemeine Tipps, die Menschen mit Kurzdarmsyndrom in ihrer Ernährung beherzigen können. Grundsätzlich sollten aber alle Maßnahmen immer auch mit dem Behandlungsteam abgestimmt werden.

Patientenempfehlungen zur Ernährung beim Kurzdarmsyndrom1

* MCT-Fette sind Fette mit mittelkettigen Fettsäuren, die besonders bei Krankheiten der Bauchspeicheldrüse und des Darmes eingesetzt werden. Sie haben gegenüber den natürlich vorkommenden Fetten mit langkettigen Fettsäuren einige Vorteile. Ihre Verdauung und Resorption erfolgt rascher und ist unabhängig von Gallensäuren. Sie werden überwiegend oder vollständig über den Blutweg abtransportiert.

Quelle:

1. Schulz RJ et al. Ernährungsmanagement beim Kurzdarmsyndrom und Indikation zur Dünndarmtransplantation. TransplantLink 2005;11: 14-28.

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Was ist ein Stoma?

Das Stoma ist eine operativ angelegte offene Verbindung zwischen einem inneren Hohlorgan und der äußeren Haut. Primär ist das Ziel, Stuhl bzw. Harn abzuleiten.

Was tun bei Übelkeit?

Generell gibt es bei Kurzdarmsyndrom keine besondere Übelkeit. Übelkeit kann so wie bei allen Menschen viele Ursachen haben.